Zum Thema
Der neue Newsletter der Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung stellt eine innovative Multiplex-Methode zur parallelen Mykotoxin-Analyse vor und fasst Berichte aktueller Fachtagungen zusammen.
Sehr geehrte Leserschaft,
der Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung ist es ein Anliegen, durch seinen neu etablierten Newsletter möglichst aktuell über Wissenswertes aus der AGF oder der relevanten „Getreidewelt“ zu berichten. Das ermöglicht es der Redaktion der für die über den Link im Newsletter verfügbare Plattform „Getreide, Mehl und Brot” eingegangenen Manuskripte wesentlich schneller zu publizieren als im früheren Quartalsrhythmus. Das ist die positive Seite, die Herausforderung hingegen ist – zugegebenermaßen – in diesen kürzeren Taktungen immer ausreichend Manuskripte zur Verfügung zu haben. Wir werden sehen!
In dieser neuen Ausgabe finden Sie als ersten den Beitrag von Svenja Elsner von der Fa. SAFIA Technologies GmbH in Berlin. Frau Elsner stellt eine neu entwickelte Analysenmethode zur parallelen gleichzeitigen Messung mehrerer Mykotoxine vor. Im Vergleich zum Goldstandard der Mykotoxin-Analytik, der Liquid Chromatograpy Mass Spectrometry (LC-MS/MS) verspricht diese Neuentwicklung eine schnelle Erfassung von Mehrfachkombinationen im Getreide. Die Neuentwicklung, genannt „Suspension Array Fluorescence Immuno Assay“ (SAFIA), kombiniert Eigenschaften klassischer Immuno-Assays mit moderner Multiplex-Technologie. Im Sinne von Lebensmittel- und Prozess-Sicherheit darf man gespannt sein, ob dieses neue Verfahren der Praxis ein schnelles verlässliches Werkzeug an die Hand gibt, nach dem sie schon lange sucht.
Nicht jeder kann verständlicherweise an jeder Tagung teilnehmen. Unserer Tradition folgend informieren wir aber weiterhin gern zusammenfassend über wissenschaftliche Tagungen aus der jüngeren Vergangenheit. Entsprechend darf ich auf Berichte über die Getreidenährmittel- und die Stärke-Tagung verweisen, die jeweils die AGF in Detmold ausgerichtet hat, und auf die diesjährige 14. Frühjahrstagung des Weihenstephaner Institutes für Getreideforschung (WIG) in Freising.
Ich hoffe, sehr geehrte Damen und Herren, auch unser neues Format bietet Ihnen ausreichend Lesenswertes.
Mit diesem Wunsch grüßt herzlich
Ihr Meinolf G. Lindhauer




